Brigitta Boveland: Exil und Identität. Österreichisch-jüdische Emigranten in New York und ihre Suche nach der verlorenen Heimat

14. März 2007 (20:00 Uhr - Horns Erben)
Brigitta Boveland

Am 13. März 2007 war die in Zürich lehrende Umweltpsychologin Brigitta Boveland im Thomasius Club zu Gast. Die zu sozialräumlicher Stadtentwicklung und Place Identity forschende Wissenschaftlerin hat mit ihrem 2006 erschienenen Buch „Exil und Identität. Österreichisch-jüdische Emigranten in New York und ihre Suche nach der verlorenen Heimat“ ein Dokument geschaffen, das wohl zu den letzten unmittelbaren Zeugnissen der Erlebnisse einer Generation österreichisch-jüdischer Emigranten gehören wird. Die achtzehn autobiografischen Interviews erzählen vom Leid des Exils, der Nostalgie für die verlorene Heimat und vor allem von den komplexen Emotionen gewaltsam entwurzelter Menschen auf der Suche nach ihrer Identität.