Roman Yos: Der junge Habermas

10. Juli 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Jürgen Habermas ist einer der weltweit prägenden Intellektuellen seiner Zeit. Als Philosoph und Sozialwissenschaftler hat er stets für einen kommunikativen Vernunftbegriff geworben. Als öffentlich agierender Intellektueller war und ist Habermas zudem ein kritischer Kommentator deutscher sowie europäischer Politik. Wo liegen die Motive dieses Denkens? Das fragen wir den Leipziger Philosophiehistoriker Roman Yos, der zum 90. Geburtstag von Habermas im Jahr 2019 eine Studie über dessen frühen intellektuellen Werdegang vorgelegt hat.


Elisabeth Burr: Sprachressourcen

15. Mai 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Sprache kann untersucht werden, auch mit großem Abstand und computergestützter Technik. Dazu braucht es digitaler Sprachressourcen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn von digitalen Sprachressourcen hängt nicht nur ein großer Teil der technologischen Entwicklung ab, sondern auch das „Weiterleben“ ganzer Kulturen. Die Leipziger Romanistin Burr ist als Sprachforscherin eine Anwältin der Digital Humanities in Deutschland. Ihre jährliche Sommeruniversität über „Kulturen und Technologien“ strahlt weltweit aus. Wir fragen nach, worin der Gewinn ihres Ansatzes liegt und was man über Sprachpolitik daraus lernen kann.

Ute Daniel: Akteure der Medienpolitik

10. April 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die Braunschweiger Kulturhistorikerin Daniel nennt ihr letztes Buch „Beziehungsgeschichten“ und erzählt darin von Presse, Zensur, Propaganda und Fernsehpolitik. An exemplarischen Fällen aus Deutschland und Großbritannien und über mehr als hundert Jahren wird ein Geflecht von Politik und Medien erkennbar, das sich noch heute beobachten lässt. Wir fragen auch nach der Aktualität dieser Studien in einer von „Fake News“ geprägten Gegenwart.