Elisabeth Burr: Sprachressourcen

15. Mai 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Sprache kann untersucht werden, auch mit großem Abstand und computergestützter Technik. Dazu braucht es digitaler Sprachressourcen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn von digitalen Sprachressourcen hängt nicht nur ein großer Teil der technologischen Entwicklung ab, sondern auch das „Weiterleben“ ganzer Kulturen. Die Leipziger Romanistin Burr ist als Sprachforscherin eine Anwältin der Digital Humanities in Deutschland. Ihre jährliche Sommeruniversität über „Kulturen und Technologien“ strahlt weltweit aus. Wir fragen nach, worin der Gewinn ihres Ansatzes liegt und was man über Sprachpolitik daraus lernen kann.

Ute Daniel: Akteure der Medienpolitik

10. April 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die Braunschweiger Kulturhistorikerin Daniel nennt ihr letztes Buch „Beziehungsgeschichten“ und erzählt darin von Presse, Zensur, Propaganda und Fernsehpolitik. An exemplarischen Fällen aus Deutschland und Großbritannien und über mehr als hundert Jahren wird ein Geflecht von Politik und Medien erkennbar, das sich noch heute beobachten lässt. Wir fragen auch nach der Aktualität dieser Studien in einer von „Fake News“ geprägten Gegenwart.


Tom Lamberty: Aufmerksamkeitspolitik

24. März 2019 (17:00 Uhr – Café Alibi)

Der Berliner Merve-Verlag arbeitet seit 2017 in Leipzig. Aus den 1970er Jahren hat das Programm bis heute den Geist der Diskussion bewahrt, auch in der Form: Die Büchlein sind klein und schnell zu lesen, die Themen immer philosophisch – in einem weitem Sinn. Verlagsleiter Lamberty sucht gezielt junge Autorinnen und Autoren, die neue Aufmerksamkeiten und Thesen bringen. Wir fragen nach, wie schön und wie schwer das ist.