Sybille Krämer: Engel haben keinen Erfolg

Sybille Krämer: Engel haben keinen Erfolg

28. Oktober 2015 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die Berliner Philosophin spricht über Engel und Erotik, wenn Sie über Kommunikation nachdenkt. Ihre „Kleine Metaphysik der Medialität“ (2008) wurde ins Englische und Japanische übersetzt. In Deutschland hat Prof. Krämer eine ganze Reihe von kulturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten angestoßen, etwa über Schrift als Kulturtechnik oder Gewalt in der Sprache. Wir fragen nach ihren aktuellen Arbeiten.


Holger Schulze: Sound Studies: Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung

Holger Schulze: Sound Studies: Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung

12. November 2008 (20:00 Uhr – Horns Erben)

Am 12. November 2008 war der Komparatist und Kulturwissenschaftler Holger Schulze zu Gast im Thomasius Club. Das Gespräch widmete sich seinem Band Sound Studies: Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung. Holger Schulze ist Gastprofessor für Klanganthropologie und Klangökologie an der Universität der Künste Berlin und leitet dort den Studiengang „Sound Studies – Akustische Kommunikation“. In seiner Publikation vereint er verschiedene Positionen von Wissenschaftlern, Künstlern und Gestaltern, die in grundlegende Fragen der akustischen Kommunikation einführen: Wie wurden Klänge und Geräusche in der Vergangenheit wahrgenommen, untersucht und gestaltet? Was sind die Aufgaben und Herausforderungen für Klanggestaltung und -forschung in der Zukunft? Der Abend bot eine spannende Diskussion über Gegenwart und Zukunft unserer akustischen Umwelt.


Peter W. Marx: Ein theatralisches Zeitalter. Bürgerliche Selbstinszenierungen um 1900

Peter W. Marx: Ein theatralisches Zeitalter. Bürgerliche Selbstinszenierungen um 1900

15. April 2009 (20:00 Uhr – Horns Erben)

Am 15. April 2009 war Peter W. Marx zu Gast im Thomasius-Club. Der Theaterwissenschaftler ist Juniorprofessor an der Universität Mainz und hat momentan eine Gastprofessur an der Freien Universität Berlin inne. In seinem letzten Buch Ein theatralisches Zeitalter. Bürgerliche Selbstinszenierungen um 1900 (Francke 2008) untersucht er Darstellungen des Selbst auf und jenseits der Bühne. Die bröckelnde Monarchie im Deutschen Reich, die Infragestellung der Rolle des Bürgertums sowie die Urbanisierung und Medialisierung der Kultur führen um 1900 zu neuen Formen und sozialen Rollen auf der Bühne, die vom Hochstapler über den Selbstdarsteller und Verkäufer bis hin zu einer neuen Art von Schauspielern reichen. Wie bereits Marx’ letztes Buch über Max Reinhardt zeigt auch sein neues Werk, wie „aussagekräftig eine kulturwissenschaftlich angelegte Theaterhistoriographie“ sein kann.