Annemarie Pieper: Philosophie und das gute Leben, diskutiert mit dem besonderen Gast: Volker Caysa

Am 18. April wird Volker Caysa, Professor für Philosophie an den Universitäten Lódz und Leipzig, Gast im Thomasius-Club im Horns Erben sein, um über das Thema „Glückssache – Die Kunst, gut zu leben“ zu diskutieren. Dieser Buchtitel von Annemarie Pieper, Professorin für Philosophie an der Universität Basel, sollte ursprünglich von der Autorin vorgestellt werden, die aber leider kurzfristig verhindert ist.
Die Moderatoren Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider freuen sich, mit Volker Caysa einen Philosophen gewonnen zu haben, der eigene Arbeiten zur Philosophie der Lebenskunst vorgelegt hat. Am Leitfaden des Buchs von Frau Pieper stehen die Fragen nach dem Glück und dem gelingenden Leben im Vordergrund der Veranstaltung am 18.04. um 20 Uhr.

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Frank Zöllner: Michelangelo – Das Gesamtwerk. Skulptur, Malerei, Architektur

Frank Zöllner: Michelangelo – Das Gesamtwerk. Skulptur, Malerei, Architektur

07. November 2007 (20:00 Uhr – Horns Erben)

Am 7. November 2007 war der Professor für mittlere und neuere Kunstgeschichte an der hiesigen Universität, Frank Zöllner, beim Thomasius Club zu Gast. Von ihm ist ein Monumentalwerk über Michelangelo erschienen, in dem sich Zöllner keiner geringeren Herausforderung gestellt hat, als das Gesamtwerk des Renaissance-Genies aufzuarbeiten, zu kommentieren und zu präsentieren. „Michelangelo – Das Gesamtwerk. Skulptur, Malerei, Architektur“ (Köln 2007) verspricht ebenso wie schon Zöllners 2003 erschienene und begeistert rezensierte Leonardo da Vinci-Monographie ein „Standardwerk für zukünftige Generationen“ zu werden, wie der Verlag ankündigt.


Christoph Türcke: Heimat. Eine Rehabilitierung

Christoph Türcke: Heimat. Eine Rehabilitierung

12. Dezember 2007 (20:00 Uhr – Horns Erben)

Zu Gast beim Thomasius Club am 12. Dezember ist Christoph Türcke, Professor für Philosophie an der hiesigen Hochschule für Grafik und Buchkunst. Türcke ist ein engagierter Vermittler philosophischen Denkens – zwischen Analyse und Gesellschaftskritik, Kunst und Philosophie, Wissenschaft und Feuilleton. Die zuweilen auch politische Auseinandersetzung scheut der unabhängige Leipziger Kopf in all diesen Feldern nicht. In seinem Buch „Heimat. Eine Rehabilitierung“ (Springe 2006) nähert er sich einem Begriff, dessen Gebrauch viele dunkle Flecken in der Geschichte hinterlassen hat. Für Türcke kein Grund, diesem deutschen Wort seine Berechtigung abzusprechen – im Gegenteil, sein verantwortungsvoller Gebrauch werde umso dringlicher, je mehr die Heimatlosigkeit in der flexiblen modernen Welt zunehme. Die Meinungen der Rezensenten über Türckes Rehabilitationsversuch gehen weit auseinander – viel Stoff für die Diskussion!