Carolin Wiedemann: Geschlechterverhältnisse

Carolin Wiedemann: Geschlechterverhältnisse

05. Mai 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Die Soziologin Carolin Wiedemann schreibt über – und gegen – das Patriarchat, sie präsentiert die globale Genderdebatte: Eine Analyse der Gewalt heutiger patriarchaler Herrschaft, eine Anstiftung zum rebellischen und zärtlichen Miteinander und ein Mutmacher für all jene, die sich seit Langem mit sexistischen Geschlechterverhältnissen auseinandersetzen, sie bekämpfen und ihnen im Alltag doch so oft nicht entkommen.

Michael Frey: Liberalismus und Gemeinsinn in der arabischen Welt

Michael Frey: Liberalismus und Gemeinsinn in der arabischen Welt

24. März 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

In seinem preisgekrönten Buch „Liberalismus und Gemeinsinn“ widmet sich der Islamwissenschaftler Michael Frey der politischen Philosophie Nassif Nassars. Diese wird in einen libanesischen Kontext eingebettet, steht jedoch für einen selbstkritischen Diskurs in der arabischen Welt allgemein und hat auch dem Westen etwas zu sagen. Für Nassar wie für Frey können die bevorstehenden globalen Aufgaben nur bewältigt werden, wenn ein Blick über den eurozentristischen Tellerrand hinaus gewagt wird und man sich über Begriffe der politischen Philosophie wie Gerechtigkeit, Freiheit, Recht und Toleranz transkulturell verbindlich verständigt. Der Thomasius-Club wird im Gespräch mit Frey unseren Blick erweitern und nach den Bedingungen und Angeboten kritischen Denkens in den gegenwärtigen arabischen Diskursen fragen.

Kathrin Wittler: Morgenländischer Glanz

Kathrin Wittler: Morgenländischer Glanz

10. Februar 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Um 1800 wollten jüdische Autor*innen ihrer europäischen Gegenwart mit literarischen Mitteln einen morgenländischen Glanz verleihen. Die Berliner Literaturwissenschaftlerin Kathrin Wittler macht in ihrem preisgekrönten Buch den Zusammenhang von jüdischer Literatur und Orientalismus in dieser Epoche anschaulich und so nachvollziehbar. Wir fragen unter anderem, welche geistesgeschichtliche Bedeutung das „Morgenland“ für das „Abendland“ hatte und hat.