Kathrin Wittler: Morgenländischer Glanz

Kathrin Wittler: Morgenländischer Glanz

10. Februar 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream

Um 1800 wollten jüdische Autor*innen ihrer europäischen Gegenwart mit literarischen Mitteln einen morgenländischen Glanz verleihen. Die Berliner Literaturwissenschaftlerin Kathrin Wittler macht in ihrem preisgekrönten Buch den Zusammenhang von jüdischer Literatur und Orientalismus in dieser Epoche anschaulich und so nachvollziehbar. Wir fragen unter anderem, welche geistesgeschichtliche Bedeutung das „Morgenland“ für das „Abendland“ hatte und hat.

Michaela Ott: Der blinde Fleck

Michaela Ott: Der blinde Fleck

02. Dezember 2020 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Michaela Ott ist Professorin für Ästhetische Theorien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg: Ihr jüngstes Buch prüft französische Theorien, welche die Philosophie an die Grenzen des Denkbaren und Sagbaren treiben wollten. Michaela Ott fragt nach der methodischen Farbenblindheit und Taubheit des philosophischen Denkens und die schwer nachvollziehbare Ausblendung migrantischer und postkolonialer Positionen. Sie fragt damit auch nach Arten des ›Übersehens‹ in der zeitgenössischen Theorie.

Wolfgang Fach: Trump und Traum

Wolfgang Fach: Trump und Traum

14. Oktober 2020 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Der amerikanische Präsident Donald Trump beschäftigt Journalisten und Politologen weltweit. Man fragt sich, wie er zur Macht kam, wie er regiert und was wir daraus für demokratische Staatswesen lernen können. Wolfgang Fach analysiert in seinem jüngsten Buch (Trump, ein amerikanischer Traum? Warum Amerika sich verwählt hat) die Lage und schaut in die amerikanische Geschichte: Können 200 Jahre politische Kultur einfach entsorgt werden? Oder ist Trump viel besser als amerikanischer Politiker zu erklären, als wir es uns denken? Wir fragen nach in aufgeheizten Zeiten, denn die Neuwahl des US-Präsidenten steht im November 2020 an.