Carlos Spoerhase: Bücher dick und dünn

Carlos Spoerhase: Bücher dick und dünn

26. März 2017 (17:00 Uhr – Café Alibi)

Wie hängen Textlänge und Volumen des Buches zusammen? Der Mainzer Germanist Carlos Spoerhase ist schon länger mit Fragen über das Buch und dessen Körper beschäftigt. Er arbeitet am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien. Sein Buch über „Das Format der Literatur“ erscheint demnächst. Über „Linie, Fläche, Raum“ als drei Dimensionen des Buches hat Spoerhase schon publiziert. Wir fragen ihn nach der Bedeutung materialer Aspekte von Literatur und deren Einfluss auf Schreiben und Lesen.


Verena Klemm: Arabische Literatur, polyglott

Verena Klemm: Arabische Literatur, polyglott

08. November 2016 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Als universale Sprache der islamischen Kultur brachte das Arabische eine Literatur hervor, die seit 1400 Jahren überliefert ist. Die Räume ihrer Rezeption und Neugestaltung reichen heute weit über Asien und Afrika hinaus nach Süd- und Nordamerika und Europa. Im Spannungsfeld von Tradition und Innovation stellt die arabische Literatur eine reiche Quelle kulturellen Wissens dar. Vielfalt, Kreativität und kritisches Potential arabischer Literatur beschäftigen die an der Universität Leipzig wirkende Arabistin Verena Klemm seit langen. Sie arbeitet mit Handschriften und modernen Romanen, sorgt für virtuelle Bibliotheken und digitale Editionen. Wir fragen nach Ihren Interessen und Plänen.

Achtung die Veranstaltung findet am Dienstag!, den 08.11.2016 um 20:00 Uhr im Café Alibi statt.


Wilhelm Schmid: Dem Leben Sinn geben

Wilhelm Schmid: Dem Leben Sinn geben

29. Januar 2014 (19:30 Uhr – Haus des Buches – Literaturhaus Leipzig)

Ob man Sinn finden kann, ist schwer zu sagen: Man müsste ihn objektiv erkennen können. Wilhelm Schmid vertritt aber in seinem jüngsten Buch die These, dass er gegeben werden kann. Dem Leben Sinn zu geben, ist in seinen Augen ein wesentlicher Bestandteil der Lebenskunst. Diese schließt eine freundschaftliche Beziehung zum eigenen Selbst ebenso ein wie die Liebe zu Anderen, sogar die zu Feinden. Denn eigentlich gibt es Sinn nur in Beziehungen, und nicht nur zu Menschen, sondern auch zu anderen Wesen und Dingen, zur Natur und zu Schönem. Damit das Leben überhaupt Sinn gewinnt, muss man es lieben. Erst im Vermögen zum Mögen tun sich die eigensten Möglichkeiten des Lebens auf. Sinn ist dann also der Akt, diese Möglichkeiten zu erschließen und zu ergreifen. Wie das geht, soll Schmid im Gespräch verraten. Dann wird sich auch zeigen, ob hier eher ein Esoteriker, Pastor oder Philosoph am Werke war.