Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR

Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR

04. Dezember 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Vertragsarbeiter aus Mosambik waren in der DDR-Wirtschaft seit 1979 tätig. Ulrich van der Heyden versucht, ihnen nachträglich eine Stimme zu geben. Der Afrika-, Kolonial- und Missionshistoriker sowie Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Afrika arbeitet in Berlin und in Pretoria. Er rekonstruiert ein bislang wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte und will das bis in die Gegenwart schiefe Bilder von afrikanischen Arbeitskräften im Osten Deutschlands korrigieren. Wir sind gespannt, mit welcher Methode das gelingen kann.

Dirk Quadflieg: Geist der Dinge

Dirk Quadflieg: Geist der Dinge

13. November 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die moderne arbeitsteilige Welt ist von Phänomenen der Entfremdung und Versachlichung geprägt. Politische Denker sprechen auch von „Verdinglichung“. Der Leipziger Philosoph Dirk Quadflieg untersucht das genauer und liest dazu vor allem Hegel und Marx, Marcel Mauss und Walter Benjamin. Sein Buch nennt er eine „Kritik der Verdinglichung“. Im Gespräch fragen wir nach, was es damit auf sich hat und und worin die Grundlagen einer Kritik der Entfremdung heute bestehen.


Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft

Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft

18. September 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Der Soziologe Dirk Baecker provoziert gerne mit Fragen wie „Wozu Theater?“ oder „Wozu Theorie?“. In seinem letzten Essay im Leipziger Merve-Verlag untersucht er die überall durchgreifende Digitalisierung und fragt, ob sie zum Projekt der Moderne gehört. Wie sieht der Gegensatz von Automatisierung und gesellschaftlicher Teilhabe aus? Das fragen wir den in Witten/Herdecke lehrenden Querdenker, und auch, was sich hinter der Abkürzung „4.0“ verbirgt.

Terminänderung: die Veranstaltung wurde auf den 18. September vorverlegt.