Dirk Quadflieg: Geist der Dinge

Dirk Quadflieg: Geist der Dinge

13. November 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die moderne arbeitsteilige Welt ist von Phänomenen der Entfremdung und Versachlichung geprägt. Politische Denker sprechen auch von „Verdinglichung“. Der Leipziger Philosoph Dirk Quadflieg untersucht das genauer und liest dazu vor allem Hegel und Marx, Marcel Mauss und Walter Benjamin. Sein Buch nennt er eine „Kritik der Verdinglichung“. Im Gespräch fragen wir nach, was es damit auf sich hat und und worin die Grundlagen einer Kritik der Entfremdung heute bestehen.


Elisabeth Burr: Sprachressourcen

Elisabeth Burr: Sprachressourcen

15. Mai 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Sprache kann untersucht werden, auch mit großem Abstand und computergestützter Technik. Dazu braucht es digitaler Sprachressourcen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn von digitalen Sprachressourcen hängt nicht nur ein großer Teil der technologischen Entwicklung ab, sondern auch das „Weiterleben“ ganzer Kulturen. Die Leipziger Romanistin Burr ist als Sprachforscherin eine Anwältin der Digital Humanities in Deutschland. Ihre jährliche Sommeruniversität über „Kulturen und Technologien“ strahlt weltweit aus. Wir fragen nach, worin der Gewinn ihres Ansatzes liegt und was man über Sprachpolitik daraus lernen kann.

Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft

Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft

18. September 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Der Soziologe Dirk Baecker provoziert gerne mit Fragen wie „Wozu Theater?“ oder „Wozu Theorie?“. In seinem letzten Essay im Leipziger Merve-Verlag untersucht er die überall durchgreifende Digitalisierung und fragt, ob sie zum Projekt der Moderne gehört. Wie sieht der Gegensatz von Automatisierung und gesellschaftlicher Teilhabe aus? Das fragen wir den in Witten/Herdecke lehrenden Querdenker, und auch, was sich hinter der Abkürzung „4.0“ verbirgt.

Terminänderung: die Veranstaltung wurde auf den 18. September vorverlegt.