Dieter Burdorf: Zerbrechlichkeit

Dieter Burdorf: Zerbrechlichkeit

20. Oktober 2021 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Zu Gast ist Dieter Burdorf vom Institut für Germanistik mit seinem Buch: „Zerbrechlichkeit. Über Fragmente in der Literatur.“

Zerbrechlichkeit ist ein wichtiges Thema der Literatur, wie die Lektüre-Essays dieses Buches zeigen. Es geht um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Naturkatastrophen.

Nerea Vöing: Arbeit und Melancholie

Nerea Vöing: Arbeit und Melancholie

11. August 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Die Anforderungen in der Arbeitsgesellschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Folgeprobleme von Erwerbsarbeit wie Erschöpfung und Burnout sind allgegenwärtig. Wie sie auch in der Gegenwartsliteratur zunehmend zum Sujet werden, darüber schreibt die Paderborner Kulturwissenschaftlerin Nerea Vöing in ihrem Buch. Sie vergleicht ausgewählte Texte der Gegenwartsliteratur. Wir fragen nach, wie ausgerechnet die seit der Antike zur Feindin der Arbeit stilisierte Melancholie zum Vehikel literarischer Darstellung werden konnte.

Robin Saalfeld: Transgeschlechtlichkeit und Visualität

Robin Saalfeld: Transgeschlechtlichkeit und Visualität

07. Juli 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Transgeschlechtliche Menschen werden vielfältig in den Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld ist der Frage nachgegangen, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei hat er nicht nur Spielfilme in den Blick genommen, sondern untersuchte auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie ist die Untersuchung »Transgeschlechtlichkeit und Visualität« entstanden. Wir fragen nach inwiefern Trans* erst vor unseren Augen entstehen soll und sind neugierig zu wissen, welche Bedeutung die Verbindung von Geschlecht und Körper zukommt.