Catrin Misselhorn: Gefühle der Roboter

Catrin Misselhorn: Gefühle der Roboter

Emotionale Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Solche Systeme sollen mitfühlend sein und Empathie in uns auslösen. Doch wie erkennen und verarbeiten artifizielle Systeme menschliche Emotionen? Können sie echte Gefühle und Empathie empfinden? Haben wir auch moralische Pflichten gegenüber Robotern, die unser Mitgefühl rühren? Und was ist von Roboterliebe und Sexrobotern zu halten? Wir diskutieren die ethischen und technischen Aspekte dieser Fragen mit der Philosophin Catrin Misselhorn, deren Buch einen Überblick über das neue Forschungsgebiet der emotionalen Künstlichen Intelligenz gibt.

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Robin Saalfeld: Transgeschlechtlichkeit und Visualität

Robin Saalfeld: Transgeschlechtlichkeit und Visualität

07. Juli 2021 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Transgeschlechtliche Menschen werden vielfältig in den Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld ist der Frage nachgegangen, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei hat er nicht nur Spielfilme in den Blick genommen, sondern untersuchte auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie ist die Untersuchung »Transgeschlechtlichkeit und Visualität« entstanden. Wir fragen nach inwiefern Trans* erst vor unseren Augen entstehen soll und sind neugierig zu wissen, welche Bedeutung die Verbindung von Geschlecht und Körper zukommt.

Michaela Ott: Der blinde Fleck

Michaela Ott: Der blinde Fleck

02. Dezember 2020 (20:00 Uhr – Zoom/Publikum via Livestream)

Michaela Ott ist Professorin für Ästhetische Theorien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg: Ihr jüngstes Buch prüft französische Theorien, welche die Philosophie an die Grenzen des Denkbaren und Sagbaren treiben wollten. Michaela Ott fragt nach der methodischen Farbenblindheit und Taubheit des philosophischen Denkens und die schwer nachvollziehbare Ausblendung migrantischer und postkolonialer Positionen. Sie fragt damit auch nach Arten des ›Übersehens‹ in der zeitgenössischen Theorie.