Dirk Quadflieg: Geist der Dinge

13. November 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die moderne arbeitsteilige Welt ist von Phänomenen der Entfremdung und Versachlichung geprägt. Politische Denker sprechen auch von „Verdinglichung“. Der Leipziger Philosoph Dirk Quadflieg untersucht das genauer und liest dazu vor allem Hegel und Marx, Marcel Mauss und Walter Benjamin. Sein Buch nennt er eine „Kritik der Verdinglichung“. Im Gespräch fragen wir nach, was es damit auf sich hat und und worin die Grundlagen einer Kritik der Entfremdung heute bestehen.


Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft

18. September 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Der Soziologe Dirk Baecker provoziert gerne mit Fragen wie „Wozu Theater?“ oder „Wozu Theorie?“. In seinem letzten Essay im Leipziger Merve-Verlag untersucht er die überall durchgreifende Digitalisierung und fragt, ob sie zum Projekt der Moderne gehört. Wie sieht der Gegensatz von Automatisierung und gesellschaftlicher Teilhabe aus? Das fragen wir den in Witten/Herdecke lehrenden Querdenker, und auch, was sich hinter der Abkürzung „4.0“ verbirgt.

Terminänderung: die Veranstaltung wurde auf den 18. September vorverlegt.

Roman Yos: Der junge Habermas

10. Juli 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Jürgen Habermas ist einer der weltweit prägenden Intellektuellen seiner Zeit. Als Philosoph und Sozialwissenschaftler hat er stets für einen kommunikativen Vernunftbegriff geworben. Als öffentlich agierender Intellektueller war und ist Habermas zudem ein kritischer Kommentator deutscher sowie europäischer Politik. Wo liegen die Motive dieses Denkens? Das fragen wir den Leipziger Philosophiehistoriker Roman Yos, der zum 90. Geburtstag von Habermas im Jahr 2019 eine Studie über dessen frühen intellektuellen Werdegang vorgelegt hat.