Neues Programm ab Oktober 2015

Mai 22 2015 in Allgemein

Nach neun Jahren bei „Horns Erben“ wird der Thomasius-Club ab Oktober 2015 in das „Café Alibi“ der Bibliotheca Albertina umziehen. Wir behalten die wunderbaren Räumlichkeiten von „Horns Erben“ in bester Erinnerung und hoffen, dass sich am neuen Ort eine ähnlich produktive Gesprächsatmosphäre einstellen wird.

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Neues Programm Winter 2014/2015

September 30 2014 in Allgemein

Der Thomasius-Club meldet sich aus der Sommerpause zurück. Unser erster Gast wird Maren Möhring am 08. Oktober sein – wie immer ein Mittwoch um 20:00 Uhr im Horns Erben.

Weitere Infos zur Veranstaltung: Maren Möhring – Fremdes Essen

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Das neue Programm – Pressetermin am 10.09.2013 um 12:00 Uhr im Horns Erben

August 14 2013 in Allgemein

Am 10.09.2013 stellen Ulrich Johannes Schneider und Bettina Kremberg um 12:00 Uhr im Horns Erben exklusiv für alle interessierten Journalist_innen das neue Programm für die Saison 2013/14 vor.

Nach kurzer Auszeit und kleinem Relaunch werden wieder ausgesuchte Gäste quer zum Unibetrieb zu Wort kommen – ganz in der Tradition unseres Namensvetters, Christian Thomasius.

Am 23. Oktober empfangen wir mit Gerda Baumbach unseren ersten Gast. „Schauspieler. Historische Anthropologie des Akteurs“ – so lautet der Titel ihres letzten Buches. Und wir fragen: Was soll das sein, ein Schauspieler – Blender? Lump? Narr? – Die Leipziger Theaterwissenschaftlerin nimmt dazu
Stellung.

Unsere nächsten Termine und Gäste:
13.11. Rebecca Pates
11.12. Christoph Türcke
29.01. Wilhelm Schmid (Haus des Buches)
19.02. Martin Saar
14.03. Friedrich Forssman

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Der Thomasius Club startet im Oktober in das Programm 2013/14

Juni 3 2013 in Allgemein

Nach einer kurzen Auszeit meldet sich der Thomasius Club im Oktober mit einem Programm für 2013/14 zurück. Wir haben die Zeit genutzt, um uns organisatorisch neu zu ordnen und interessante Gäste für unsere Gesprächsrunden zu gewinnen.
Seien Sie gespannt auf das neue Programm ab Oktober: Der Thomasius Club moderiert von Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider, wie immer Mittwochs 20 Uhr im Horns Erben.
Das Programm wird im Sommer 2013 hier zuerst veröffentlicht werden – tragen Sie sich in unseren Newsletter ein, um regelmäßige Informationen über die einzelnen Termine zu erhalten.

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Thomasius Club am 4. Dezember mit Juliane Rebentisch zum Thema: Die demokratische Existenz – Der letzte Thomasius Club des Jahres 2012

November 15 2012 in Allgemein

Zur letzten Veranstaltung des Jahres 2012 hat sich der Thomasius Club einen ganz besonderen Gast eingeladen: wir werden Juliane Rebentisch am 4. Dezember zu ihrer ‚ästhetischen’ Auffassung von Demokratie und Freiheit interviewen.

Aus Kritik lässt sich lernen. Insbesondere gilt dies, wenn es um die Verteidigung politischer Werte geht. Beispielsweise um den Begriff der demokratischen Freiheit. Im Begriff der Demokratie steckt das Paradox, dass – wenn man sie wörtlich als Herrschaft der Masse nimmt – Sozialordnungen tendenziell zerstört. Wenn nämlich alle herrschen, so die schräge Argumentation, gibt es keine sozialen Normen mehr, sondern Willkür und Chaos. Gegen eine solche Sicht der Dinge schreibt die Philosophin Juliane Rebentisch in ihrem Buch „Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz“ an. Statt in den Abgesang der Demokratie einzustimmen, verteidigt sie die wesentliche Kapazität der Demokratie gegenüber anderen Gesellschaftsmodellen. Indem sie deren Offenheit, Kritik zu üben und sich infrage zu stellen, als Möglichkeiten der Verbesserung und Veränderung herausstreicht, wird Demokratie nicht als Zustand, sondern als Prozess permanenter Modifikation und Transformation verstanden. Statt mehr Macht braucht es klare Grenzen zwischen privat und öffentlich, Regeln, Verfahren und Institutionen.

Prof. Juliane Rebentisch studierte Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin, promovierte 2002 an der Universität Potsdam und habilitierte sich 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 2011 ist sie Professorin für Philosophie und Ästhetik an der HfG Offenbach und assoziiertes Mitglied des Frankfurter Instituts für Sozialforschung.

Es verspricht ein spannender Abschluss unseres Programms 2012 zu werden, wie immer 20 Uhr im Horns Erben, Arndtstr. 33, Leipzig.

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Der Thomasius Club kehrt zurück aus der Sommerpause – am 17. Oktober mit Hans Joas zum Thema: Menschenrechte

Oktober 11 2012 in Allgemein

Der Thomasius Club ist zurück aus der Sommerpause und wir freuen uns ganz besonders auf unseren ersten Gast im Herbst 2012: Hans Joas am 17. Oktober zum Thema: Menschenrechte.

In seinem 2011 erschienenen Buch Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte zeigt er, dass der Glaube an die universale Menschenwürde weder nur dem jüdisch-christlichen Erbe entstammt noch eine Erfindung der Aufklärung ist. Die Menschenrechte sind vielmehr das Resultat eines langen kulturübergreifenden Gespräches über Werte, in dessen Vollzug jeder einzelne Mensch zunehmend als heilig betrachtet wurde. Joas erzählt in diesem ‘wunderbaren Buch’ (DIE ZEIT) nicht nur die Entstehungsgeschichte der Erklärung der Menschenrechte nach, sondern beschreibt auch in exemplarischen Studien komplexe kulturelle Diskurse, die zu einem veränderten Wertverständnis geführt haben. Damit knüpft der Sozialphilosoph nahtlos an sein Vorgängerwerk Die Entstehung der Werte (1997) an. – Aber ist das das letzte Wort zum Thema?

Hans Joas war bis 2011 Leiter des Max-Weber-Kollegs in Erfurt und ist derzeit Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). Im Sommersemester hatte Joas als erster Wissenschaftler die neu geschaffene Gastprofessur der Josef Ratzinger Pabst Benedikt XVI. Stiftung an der Universität Regensburg inne.

Diese Veranstaltung wird moderiert von Nikos Psarros und Bettina Kremberg. Es verspricht ein spannender Auftakt unseres Herbstprogrammes zu werden, wie immer 20 Uhr im Horns Erben, Arndtstr. 33, Leipzig.

Unsere nächsten Gäste sind Hans Medick: Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, am 14. November, und Juliane Rebentisch: Die demokratische Existenz, am 4. Dezember.

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Thomasius Club Veranstaltung am 04. Juli 2012 fällt aus – Der Thomasius Club verabschiedet sich bereits im Juli in die Sommerpause

Juni 26 2012 in Allgemein

Die am 04. Juli 2012 mit Klaus-Dieter Eichler geplante Veranstaltung mit dem Thema „Philosophie der Freundschaft“ muss leider wegen Krankheit des Moderators Ulrich Johannes Schneider ausfallen. Wir hoffen, dass die regulären Veranstaltungen nach der Sommerpause im Oktober wieder mit Ulrich Johannes Schneider stattfinden können und wünschen unseren Gästen bis dahin sonnige Sommerwochen.
Die nächste Veranstaltung findet am 17. Oktober 2012 statt. Zu Gast beim Thomasius Club wird Hans Joas sein – zu dem Thema: Menschenrechte.

Link zur Veranstaltungsseite: Hans Joas: Menschenrechte

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Programmänderung am 18. April 2012 – Annemarie Pieper: Philosophie und das gute Leben, diskutiert mit dem besonderen Gast: Volker Caysa

April 12 2012 in Allgemein

Am 18. April wird Volker Caysa, Professor für Philosophie an den Universitäten Lódz und Leipzig, Gast im Thomasius-Club im Horns Erben sein, um über das Thema „Glückssache – Die Kunst, gut zu leben“ zu diskutieren. Dieser Buchtitel von Annemarie Pieper, Professorin für Philosophie an der Universität Basel, sollte ursprünglich von der Autorin vorgestellt werden, die aber leider kurzfristig verhindert ist.
Die Moderatoren Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider freuen sich, mit Volker Caysa einen Philosophen gewonnen zu haben, der eigene Arbeiten zur Philosophie der Lebenskunst vorgelegt hat. Am Leitfaden des Buchs von Frau Pieper stehen die Fragen nach dem Glück und dem gelingenden Leben im Vordergrund der Veranstaltung am 18.04. um 20 Uhr.

Link zur Veranstaltungsseite: Annemarie Pieper: Philosophie und das gute Leben, diskutiert mit dem besonderen Gast: Volker Caysa

Thomasius Club reloaded – Neues Team im Gespräch mit spannenden Wissenschaftlern

Februar 19 2012 in Allgemein

Mit einer neuen Reihe von wissenschaftlichen Gesprächen präsentiert sich ab Mitte Februar der Thomasius Club erneut dem Leipziger Publikum. Einmal im Monat lädt sich der Club Gäste in die gemütliche Kneipe Horns Erben ein, um mit ihnen eine Stunde lang ein offenes ‚Gespräch über Wissenschaft‘ zu führen. Damit greift er die Idee des Philosophen und Rechtsgelehrten Thomasius’ auf, der ab 1688 in Leipzig seine Monatsgespräche veröffentlichte. Er begründete damit die erste Zeitschrift in Deutschland, die sich mit Wissenschaft auseinandersetzt. Wurden die Gespräche der letzten fünf Jahre unter dem Zeichen ‚Bücher und Wissenschaft‘ von Claudia Albert und Ulrich Johannes Schneider moderiert, so hat sich der Begründer des Thomasius Clubs und Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig nun die Philosophin Bettina Kremberg als Ko-Moderatorin ins Boot gelotst.
Auch dieses Jahr holt sich der Club eine interessante Mischung gestandener Wissenschaftler aus ihren Studierstuben ins Rampenlicht. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe gibt Steffi Richter, ihres Zeichen Professorin für Japanologie an der Leipziger Universität, am 22. Februar, 20 Uhr. Steffi Richter beschäftigt sich vor allem mit der Konsumgeschichte und der politischen Kultur in Japan, die sich seit dem Reaktorunglück in den letzten Monaten gewandelt hat. Darüber hinaus unterstützte sie den Dokumentarfilm ‚Radioaktivists‘, der von der aktuellen Anti-AKW-Bewegung in Japan handelt. Seit April letzten Jahres gestaltet sie das Projekt ‚Textinitiative-Fukushima‘ mit.

Weitere Gäste werden dieses Jahr sein: der Theologe und ehemalige Landesbischof Christoph Kähler (16. März); der über das Verhältnis von Wissenschaft und Religion redet; die renommierte Philosophin Annemarie Pieper (18. April), die sich über die Philosophie und das gute Leben eingehende Gedanken gemacht hat; Gabriele Gramelsberger (6. Juni), die den Wandel der Wissenschaften durch die Einführung des Computers als Forschungs-, Experimentier- und Prognoseinstrument erforscht; sowie der Philosoph Klaus-Dieter Eichler (4. Juli), dem an der Vermittlung einer Philosophie der Freundschaft liegt. Darüber hinaus sind eingeladen: der Philosoph, Soziologe und langjährige Präsident des Max-Weber-Kollegs in Erfurt, Hans Joas (17. Oktober), der die Sakralität der Person als Genealogie der Menschenrechte verteidigen will; der bekannte Historiker Hans Medick (14. November), der danach fragt, wie Leben im Krieg überhaupt möglich ist; und schließlich die Mainzer Philosophie- und Ästhetik-Professorin Juliane Rebentisch (4. Dezember), die im Gespräch klären wird, was eine demokratische Existenz ist. Der Philosoph Martin Seel wird am 23. Mai 111 Tugenden und 111 Laster Revue passieren lassen – dann aber ausnahmsweise nicht um 20.00 Uhr in Horns Erben, sondern um 19.30  Uhr im Haus des Buches.