Helmut Böttiger: Die wilden 70er — Jahre intensiven Schreibens

Helmut Böttiger gelingt in seinem neuen Buch „Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur“ ein viel gelobter Einblick in die deutschsprachige Autor*innen-Szene. Er spürt den Schriftler*innen in West und Ost nach und zeichnet ein Bild der Suche nach neuen Formen, neuen Selbstempfindungen und gesellschaftlichen Forderungen im Jahrzehnt eines Aufbruchs. Wir fragen nach, was er entdeckt hat und was uns die Werke von damals heute geben können.
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Der Thomasius-Club zu Gast im Literaturhaus Leipzig / Haus des Buches.

Anja Röcke: Selbstoptimierung

Produktiver, schöner und glücklicher werden – das ist nicht nur der Wunsch vieler Zeitgenoss*innen, sondern durchaus auch eine Erwartungshaltung, die an sie herangetragen wird. Die Soziologin Anja Röcke hat die Selbstoptimierung als eine Leitidee der Gegenwart bezeichnet und näher unter die Lupe genommen. Mit ihr wollen wir diskutieren, was das historisch Neue an den gegenwärtigen Formen der Arbeit am Selbst ist, wo die Bruchstellen dieses Phänomens liegen und wie die Zukunftsaussichten sind.

Dieter Burdorf: Zerbrechlichkeit

Dieter Burdorf: Zerbrechlichkeit

20. Oktober 2021 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Zu Gast ist Dieter Burdorf vom Institut für Germanistik mit seinem Buch: „Zerbrechlichkeit. Über Fragmente in der Literatur.“

Zerbrechlichkeit ist ein wichtiges Thema der Literatur, wie die Lektüre-Essays dieses Buches zeigen. Es geht um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Naturkatastrophen.