Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR

Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR

04. Dezember 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Vertragsarbeiter aus Mosambik waren in der DDR-Wirtschaft seit 1979 tätig. Ulrich van der Heyden versucht, ihnen nachträglich eine Stimme zu geben. Der Afrika-, Kolonial- und Missionshistoriker sowie Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Afrika arbeitet in Berlin und in Pretoria. Er rekonstruiert ein bislang wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte und will das bis in die Gegenwart schiefe Bilder von afrikanischen Arbeitskräften im Osten Deutschlands korrigieren. Wir sind gespannt, mit welcher Methode das gelingen kann.

Ute Daniel: Akteure der Medienpolitik

Ute Daniel: Akteure der Medienpolitik

10. April 2019 (20:00 Uhr – Café Alibi)

Die Braunschweiger Kulturhistorikerin Daniel nennt ihr letztes Buch „Beziehungsgeschichten“ und erzählt darin von Presse, Zensur, Propaganda und Fernsehpolitik. An exemplarischen Fällen aus Deutschland und Großbritannien und über mehr als hundert Jahren wird ein Geflecht von Politik und Medien erkennbar, das sich noch heute beobachten lässt. Wir fragen auch nach der Aktualität dieser Studien in einer von „Fake News“ geprägten Gegenwart.


Andreas Platthaus: Krieg geht weiter

Andreas Platthaus: Krieg geht weiter

12. Dezember 2018 (20:00 Uhr – Café Alibi)

1918 beginnt das 20. Jahrhundert: Ein Weltkrieg geht zu Ende, ein zweiter wird vorbereitet. Diesen Moment wählt der Journalist und Historiker Andreas Platthaus für einen genauen Blick auf die deutsche Geschichte zwischen Waffenstillstand, Revolution, Republikgründung und Versailler Friedensvertrag. Wir fragen nach dem Übergang von alten in neue Konflikte, und nach den damit verbundenen Illusionen.